Kreide bestand ursprünglich aus einem Gemisch aus Kalk und Gips, das auf sehr unterschiedliche Weise weiter verarbeitet werden kann. Am häufigsten und bekanntesten dürfte die Form der Tafelkreide sein, die vornehmlich in der Schule zum Malen und Beschriften der Schultafel verwendet wird. Diese besitzt eine leicht aufgerauhte Oberfläche, weshalb die Kreide an der Tafel „hängen“ bleiben kann. Jedoch ist diese nicht von Dauer und kann leicht wieder, am besten mit Wasser, abgewischt werden. Die klassische Erscheinungsform der Kreide ist ein Quader in weisser Farbe. Sie besteht heute aus der gleichen Substanz wie das von Turnern für bessere Haftung verwendete Pulver, nämlich Magnesiumoxid. Dieses ursprünglich weisse Pulver kann leicht durch den Zusatz von entsprechenden Farbmitteln verändert werden. Sprichwörtlich bekannt oder besser berüchtigt ist die Kreide für das Quietschen an der Tafel. Dieser Effekt entsteht vor allem durch die falsche Handhabung oder zu lange Kreidestücke.